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Factoring Markt wächst - Factoring Unternehmen als Gewinner der Krise
Factoring Unternehmen spielen steigende Zahlungsausfälle und wachsende Zahlungsziele in die Hände. Als Ergebnis dieser Entwicklung verzeichnen die Factoring Unternehmen steigende Umsätze.
Diese Steigerung bei den Factoring-Anbietern ist hauptsächlich auf die Finanzkrise und die Schwierigkeiten der mittelständischen Unternehmen zurückzuführen. Ein Kredit zu bekommen ist für die Firmen sehr schwer und so ist das Factoring auch eine angenehme Lösung. Die ABS Global Factoring konnte dabei im letzten Geschäftsjahr das Forderungsvolumen auf rund 882 Millionen Euro steigern und verzeichnet somit ein Wachstum von 24 Prozent. Für dieses Jahr wird dennoch aufgrund der nicht zu stoppenden Krise mit erhöhten Forderungsausfällen gerechnet. Dieser Trend war schon im vierten Quartal 2008 zu erkennen. Dennoch konnte man für das letzte Jahr gute Ergebnisse erzielen. Dabei wird die gewöhnliche Geschäftstätigkeit mit fast 1,6 Millionen ausgewiesen.
Rund 130 Firmen aus dem Mittelstand nahmen 2008 die Dienste der ABS Global Factoring in Anspruch. Über eine Million Rechnungen wurden insgesamt verwaltet und die Branche scheint weiter zu wachsen. Momentan behauptet ABS die marktführende Position bei den privaten und unabhängigen Factoring-Instituten in Deutschland. Es besteht großes Potential, noch weiter zu wachsen und auch den Standort in Wiesbaden noch auszubauen. Ähnlich geht es auch den anderen Factoring-Anbietern, die neben ABS immer mehr an die marktführende Position herankommen und neue Mitarbeiter beschäftigen können.
Gute Geldanlage in schweren Zeiten: Factoring Fonds
Die allgemeine Wirtschaftslage hat düstere Zeiten mit sich gebracht. Unternehmen müssen im Augenblick mit kontinuierlichen Auftrags- und Umsatzrückgängen leben. Gerade in dieser Situation ist es für Unternehmen schwer geworden, neue Kredite für Investments und zur Steigerung der Liquidität zu bekommen. Factoring bietet aus dieser Situation sowohl für Unternehmen als auch für Anleger eine hervorragende Alternative.
Gerade in unseren Zeiten ist es schwierig die richtige Anlageform zu finden, die einerseits wenig Risiko beinhaltet und andererseits eine hohe Rentabilität verspricht. Zinsen für Kapitalanlagen sinken stetig und Aktienkurse fallen aufgrund der rückläufigen Gewinnerprognosen. Eine stetig wachsende Zahl von Anlegern flüchten deshalb in Edelmetalle und legen Ihr Bares in Gold und Silber an.
Eine Branche jedoch entwickelt sich trotz der schwierigen Wirtschaftslage positiv und kann sogar davon profitieren - die Factoring Branche. Das Factoring ist eine gute Alternative für mittelständische Unternehmen, die momentan keine Kredite bekommen, und kann auch Anlegern Sicherheiten versprechen. Für Investoren kann sich die Anlage in die Factoring Branche rentieren. Die Investition in sogenannte Factoring Fonds kann sich auch für Kleinanleger mit nur geringem Budget lohnen. Schon mit einem Anlagekapital von Euro 3000,- koennen Anleger von den derzeitigen Entwicklungen der Factoring-Unternehmen profitieren.
Investiert man in einen Factoring Fonds mit einem einmaligen Betrag von 3.000 Euro, ist mit einer Vorabgewinnausschüttung von momentan 6,07 Prozent p.a. zu rechnen. Dabei investiert man in ein sicheres und risikoarmes Spezial-Factoring und man bekommt eine gute Kombination aus Sicherheit, Rendite und besonders wichtig, Flexibilität. Waehrend diese Branche bislang nur Großinvestoren und den Banken vorbehalten war, ist es nun auch fuer Kleinanleger eine interessante Anlageform.
Der “Debi Select” Fonds ist ein gutes Beispiel für diese Form der Anlage. Hier erhält man auch jedes viertel Jahr einen genauen Bericht über die Entwicklungen und man hat den Vorteil der monatlichen Auszahlung der VAGA.
Es gibt jedoch auch noch flexiblere Fonds, bei denen die Laufzeiten variable sind und man eine monatliche Ratenzahlung vereinbaren kann.
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Zahlungsausfall bei vielen Firmen
Firmen haben massiven Zahlungsausfall und warten mit der Konjunktur demnächst durchschnittlich 14 Tage länger auf ihr Geld. Laut Expertenmeinungen ist dieser Trend steigend und vor allem kleine Unternehmen müssen mit immer mehr Zahlungsausfällen rechnen.
Bis Mitte des Jahres herrschte eine gute Zahlungsmoral in Deutschland. Mit Konjunkturaufschwung wurden Rechnungen immer schneller beglichen. Seit dem Herbst diesen Jahres treffen die Zahlungen weitaus später ein. Doch gerade für die kleinen und mittelständischen Unternehmen kann so ein Zahlungsausfall massive Folgen haben. Es beeinflusst vor allem die Finanzplanung der Firmen, so dass momentan der Lieferantenkredit ein zentrales Element darstellt. Somit können ausstehende Rechnungen abgestimmt später bezahlt werden. Ebenso spiegelt der Zahlungsausfall der Kunden die Liquidität des Unternehmens wieder. Noch wird das Zahlverhalten der Kunden von den Firmen selber als gut bewertet, doch der Durchschnitt zeigt dass die Rechnungen etwa 14 Tage überfällig bezahlt werden. Die Gründe dafür könnten steigende Kosten und sinkende Auftragseingänge sein und damit eine schwierigere Finanzierung.
Ein großes Zeichen für die Verschlechterung der Situation ist, dass auch Unternehmen bereits fällige Rechnungen verzögern und später bezahlen müssen. Ändert sich die Situation nicht, so kommt es zu einem so genannten Dominoeffekt. Denn wenn die Kunden nicht zahlen, müssen die Firmen immer mehr Lieferantenkredite aufnehmen. Das kann die Lage noch weiter trüben und die Insolvenzen steigen weiter an. Schon seit Juli verzeichnet der Bund immer mehr Firmen, die Insolvenz anmelden müssen und der Trend soll sich im nächsten Jahr sogar verschlechtern. Dies betrifft vor allem Kleinunternehmen. Aber auch die Mittelständer können einem starken Zahlungsausfall nicht standhalten. Deswegen sollte man sich schon jetzt auf sämtliche Probleme einstellen und die Risiken im Auge behalten. Mit Factoring kann man offene Forderungen sofort zu Geld machen und die Liquidität im Unternehmen massiv erhöhen.
Factoring – Die Alternative zu den Maßnahmepaketen des Staates
Factoring als Instrument zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen. Während die ersten Bundesländer spezielle Programme wegen der Finanzkrise auflegen, bietet Factoring diese Möglichkeit bereits jetzt.
Rheinland-Pfalz möchte als erstes Bundesland mit einem Sonderprogramm Hilfe für verschuldete Unternehmen anbieten und somit die Folgen der aktuellen Finanzkrise mindern. Das Maßnahmepaket ist vor allem für mittelständische und kleine Unternehmen gedacht. Dabei ist besonders die Erhaltung der Arbeitsplätze wichtig. Somit umfasst das ganze Programm im Jahr 2009 eine Aufstockung des Bürgschaftsrahmens von 400 auf 800 Millionen Euro.
Momentan von der Entlassung bedrohte Mitarbeiter können dabei aufatmen und auch schon entlassene Mitarbeiter haben die Chance wieder eingestellt zu werden. Oberstes Ziel sei die Sicherung aller Arbeitsplätze. Diese Sonderkonditionen sind jedoch zunächst auf ein Jahr beschränkt. Genutzt werden können diese von Unternehmen, deren Umsatz oder Auftragseingang in den letzten drei Monaten um 25 Prozent gefallen ist. Ziel des ganzen Maßnahmenpaketes ist die kurzfristige Sicherung der Zahlungsfähigkeit. Somit werden für Unternehmen, die in Liquiditätsprobleme geraten sind, neue Perspektiven geschaffen.
Doch für viele Unternehmen gibt es eine Alternative zu diesem Maßnahmenpaket des Staates – das Factoring. Gerade bei kleinen und mittelständigen Unternehmen entstehen Liquiditätsengpässe häufig durch die mangelnde Zahlungsmoral der Kunden. Lange Zahlungsziele verschärfen diese Situation zusätzlich. Die Abtretung der Forderungen bzw. der Verkauf von Forderungen an sogenannte Factoring Unternehmen kann in diesen Situationen Abhilfe schaffen. Factoring bezeichnet den Verkauf von Forderungen an einen Dritten. Dieser Dritte zahlt den fälligen Rechnungsbetrages abzüglich des Delkrederes direkt an das Unternehmen aus. So können Liquiditätsengpässe überbrückt, das Zahlungsausfallsrisiko minimiert und die eigene Zahlungsfähigkeit gewährleistet werden.