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Schufafreies Girokonto
Ein Girokonto bezeichnet ein Konto bei einem Kreditinstitut zur Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. In der Regel prüfen Banken vor Eröffnung eines Girokonto´s die Bonität des jeweiligen Kunden. Die sogenannte Schufa, die Schutzgemeinsachft für allgemeine Kreditsicherung gibt Banken Auskunft über die Zahlungsmoral und Kreditwürdigkeit eines Kunden. Bei einer negativen Prüfung verweigern viele Banken die Eröffnung eines Girokonto´s. Einige Anbieter haben sich jedoch speziell auf diese Marktlücke und die Einrichtung von schufafreien Girokonten spezialisiert. Schufafreie Girokonten werden ohne Bonitästauskunft eingerichtet. Derartige Konten werden in der Regel auf Guthabenbasis geführt und erlauben keine Überziehung.
Fälligkeits-Factoring
Risikoabsicherung gegen den Forderungsausfall und Forderungsmanagement gehen beim Fälligkeitsfactoring an den Factor über. Der Forderungsbetrag wird jedoch erst bei Eintritt der Fälligkeit an den Factoringnehmer bezahlt. Der Factoring Kunde nutzt also die Vorteile des Factorings, verzichtet jedoch auf den kurzfristigen Zahlungseingang und die Finanzierungsfunktion des Factroing. Man bezeichnet diese Factoringart auch als Maturity Factoring.
Inhouse-Factoring
Beim Inhouse-Factoring (alternativ auch Bulk- oder Eigenservice Factoring genannt) geht das Risiko an den Factor über. Der Factoring Kunde (Verkäufer der Forderung) übernimmt das Forderungsmanagement inklusive der Debitorenbuchhaltung und des Mahnwesens trauhänderisch für den Factor. Erst nach Vollendung eines außergerichtlichen Mahnverfahrens übernimmt der Factor den Einzug der Forderung.
Stilles Factoring
Das stille Factoring ist eine Sonderform des Factorings. Im Rahmen des Stillen Factoring wird die Abtretung der Forderung gegenüber dem Debitor nicht offengelegt. Das heisst der Schuldner wird über die Abtretung der Forderung nicht informiert. Für den Factor birgt diese Factoringart jedoch ein besonderes Risiko. Aufgrund der Geheimhaltung der Forderungsabtretung hat der Factor keine Möglichkeit die tatsächliche Existenz der Forderung zu verifizieren und muss seinem Vertragspartner vertrauen. Aus diesem Grund wird dieses Verfahren immer nur in Kombination mit dem Inhouse Verfahren und unter Berücksichtigung der Bonität des jeweiligen Kunden angewendet.
Offenes Factoring
Das offene Factoring ist die gebräuchlichste Factoringform. Wird der Schuldner einer Leistung (Debitor) über den Verkauf bzw. die Abtretung der Forderung informiert spricht man vom offenen Factoring. Die Zahlung erfolgt in diesem Fall direkt an den Factor.
Eine Sonderform des offenen Factorings ist das halboffene Factoring Verfahren.
Unechtes Factoring
Beim Factoring unterscheidet man echtes und unechtes Factoring. Beim unechten Factoring bleibt das Zahlungsausfallrisiko im Gegensatz zum echten Factoring beim dem Unternehmen, das die Forderung abtritt.
Vor Gericht, wie auch in der Literatur wird das unechte Factoring als Darlehen angesehen und dient häufig als Sicherheit für Kredite.
Echtes Factoring
Factoring wird in aller Regel in echtes und unechtes Factoring unterschieden. Beim sogenannten echten Factoring übernimmt der Factor das Zahlungsausfallrisiko des Unternehmens (Delkredere)
Der Factor, sprich der Factoring Anbieter garantiert für die Zahlungsfähigkeit des Schuldners und trägt das Risiko des Forderungsausfalls und der Insolvenz des Kunden. Kann der Kunde die Zahlung nicht selbst erbringen zahlt das Factoring Unternehmen an Stelle des Käufers.
Full Service Factoring
Das Full Service Factoring bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch den Verkauf der Forderungen an ein Factoring Unternehmen (Factor). Das gesamte Zahlungsausfallrisiko geht dabei an den Factor über. Der Factor übernimmt dabei das komplette Debitorenmanagement und kontrolliert kontinuierlich die Bonität. Somit ist für das nachfragende Unternehmen der Schutz vor Forderungsausfall und eine sofortige Liquiditätserhöhung gewährleistet.
Factoring
Unter dem Begriff des Factorings versteht man eine Finanzdienstleistung, die der kurzfristigen Liquiditätsförderung dient. Der sogenannte Factor, also das Factoring Unternehmen kauft eine Forderung. Im Gegenzug zu dieser Forderungsabtretung verpflichtet sich der Factor zur sofortigen Begleichung des Forderungskaufpreises. Dieser Preis entspricht dem eigentlichen Forderungsbetrag abzüglich des Betrages, der für doe Leistungen des Factors fällig werden (Diskont)
Das Zahlungsausfallsrisiko gehen bei der Abtretung er Forderung an den Factor über.
Liquidität
Der Begriff der Liquidität bezeichnet die Fähigkeit eines Unternehmens, Forderungen eines anderen Unternehmens zu erfüllen und somit den eigenen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man darunter die Verfügbarkeit von ausreichend finanziellen Mitteln, um den jeweils fälligen Verbindlichkeiten fristgerecht nachkommen zu können.
Der Mangel an Liquidität ist neben der Überschuldung der häufigste Grund für eine Insolvenz. Mangelnde Liquidität fuehrt bei den betroffenen Unternehmen dazu, dass Skonti nicht mehr genutzt, Kreditlinien jedoch überzogen werden. Die Folge sind stetig wachsende Kosten und kontinueirliche Verschlechterung der Bonität.
Factoring kann diese Situation entschärfen und Unternehmen zu einer steigenden Liquidität verhelfen.